„Trauma ist nicht das, was uns passiert ist, sondern das, was in uns passiert ist, als wir alleine damit bleiben mussten.“
Gabor Maté

- Kennst Du das Gefühl, hier im Leben nicht willkommen zu sein?
- Suchst Du bis heute nach deinen Wurzeln?
- Fällt es Dir schwer, Deine Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Scham oder Schuld zuzulassen und auszudrücken?
- Kannst Du Nähe wirklich zulassen oder macht sie Dir Angst?
- Bist Du stark angepasst und achtest zuerst darauf, dass es anderen gut geht?
- Flüchtest Du Dich in Süchte oder andere Strategien, um innere Spannung aushalten zu können?
- Kommst Du schwer zur Ruhe, schläfst Du schlecht oder hast Du das Gefühl, ständig wachsam sein zu müssen?
Für viele erwachsene Adoptierte und Pflegekinder beginnt das Leben mit einem tiefen Bruch:
Dem Verlust der ersten Verbindung. Selbst wenn sie später Fürsorge, Liebe und Sicherheit erfahren haben, bleibt im Inneren oft ein Gefühl von tiefer Unsicherheit zurück.
Die Suche nach den eigenen Wurzeln, das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein, oder die Frage, ob du hier im Leben wirklich einen Platz hast, sind Ausdruck eines frühen Erlebens.
Warum früheste Erfahrungen Dich bis heute unbewusst steuern
In der ersten Phase unseres Lebens entsteht Urvertrauen: Das Gefühl, sicher zu sein, gehalten und geliebt zu werden und willkommen zu sein. Wird diese Sicherheit durch frühe Trennung unterbrochen, lernt das Nervensystem, aufmerksam zu bleiben. Das zeigt sich durch innere Unruhe, Anspannung, das Gefühl, ständig wachsam sein zu müssen oder Schlafprobleme.
Aus Angst, erneut verlassen zu werden, entsteht Anpassung. Nähe kann sich unsicher anfühlen, Zugehörigkeit wie etwas, was man sich verdienen muss.
Viele erwachsene Adoptiv- und Pflegekinder entwickeln dadurch eine feine Wahrnehmung für ihr Umfeld. Sie spüren sehr genau, was andere brauchen und verlieren dabei oft den Kontakt zu sich selbst. Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen treten in den Hintergrund, um die Verbindung zu anderen nicht zu gefährden und wieder verlassen zu werden.
Immer wieder kommt es vor, dass sie sich später in Süchte flüchten, um ihre Gefühle zu unterdrücken oder die innere Leere auszuhalten.
Die unterschiedlichen Reaktionen sind mögliche Überlebensstrategien eines Systems, dass sehr früh gelernt hat, sich zu schützen.
Der Schlüssel zur Veränderung liegt im Nervensystem.
Peter Levine (Traumatherapeut) bringt es auf den Punkt:
„Das Trauma sitzt nicht im Ereignis, sondern im Nervensystem.“
Du kannst Dir das vorstellen wie nach einem Autounfall:
Der Unfall ist vorbei, rational weißt Du, dass Du heute sicher bist. Und doch reagiert Dein Körper jedes Mal, wenn Du an dieser Stelle vorbeifährst, mit innerer Alarmbereitschaft wie Anspannung oder Atemnot. Dein Nervensystem glaubt, die Gefahr sei noch real.
Erst wenn das Nervensystem lernt, dass die Situation vorbei ist und heute Sicherheit möglich ist, kann sich wirklich etwas verändern. Alte Trigger verlieren ihre Macht. Nähe wird neu erlebbar.
Dein frühes Trauma lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber das Erleben im Heute ist veränderbar.
Wie kann das gelingen?
Ich begleite dich dabei …
- die Zusammenhänge zwischen Deinen frühen Erfahrungen und Deinem heutigen Erleben zu verstehen
- in einen sicheren Kontakt mit Dir selbst, Deinem Körper und Deinem Nervensystem zu kommen
- sich Schritt für Schritt aus alten Anpassung- und Schutzmustern zu lösen
- Gefühle wie Wut, Angst, Trauer oder Scham zuzulassen, ohne Dich dabei zu verlieren
- Deine Bedürfnisse zu spüren und zu kommunizieren
- Nähe, Beziehung und Verbindungen in Deinem eigenen Tempo neu zu erfahren
Was sich dadurch verändert:
- Du bist mehr bei dir
- Du kannst Deinen Gefühlen Raum geben, Deine Bedürfnisse klar äußern und gesunde Grenzen setzen.
- Nähe fühlt sich mit der Zeit sicherer und geborgener an. Beziehungen werden selbstbestimmter, freier und gleichzeitig verbundener.
- Dein Körper kommt zur Ruhe, dein Nervensystem entspannt sich.
- Du fühlst dich innerlich gelassener, stabiler und hast das Gefühl, wirklich bei dir anzukommen.
Dieses Angebot ist online und in Präsenz möglich.
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